Nami

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Nami

Beitrag von Gast am So 25 Jul 2010 - 18:59

Nami (geboren am 01. Mai 2008) ist im Dezember 2008 bei uns eingezogen. Sie stammt aus einer privaten Zucht aus Klein-Umstadt. Dort wuchs sie mit ca. 30 Artgenossen auf.

Am Nikolaustag machten wir uns auf den Weg die Kleine abzuholen. Pebbles kam natürlich mit, um ihre neue Spielgefährtin auszusuchen. Unser Ziel war ein kleiner Bauernhof auf dem ein alter Mann mit seinen Frettchen lebte. Er hatte einen alten Schweinestall für die Nasen umgebaut. Im Winter waren sie darin gut aufgehoben. Er erzählte uns, dass sie wenn es wärmer ist in einem großen Außengehege wohnen. In die Wohnung durften nur kranke Tiere. Wir nahmen uns die 3 jüngsten seiner Schützlinge mit nach drinnen. Der alte Mann erzählte über die Frettchen, wie er zu den Tieren kam und wie er mit ihnen lebte. Und so vergingen die nächsten 3 Stunden (…)

Die Wahl ist nicht gerade leicht gefallen. Wäre es nach mir gegangen, hätte ich wohl nicht nur eine der Nasen mitgenommen. Aber letztendlich fiel die Entscheidung dann doch auf das 6 Monate alte Iltis-Harlekin Mädchen, dass meiner Mutter die meiste Zeit in der Kapuze herum kletterte.

Die Heimfahrt verlief recht unproblematisch. Trotzdem Nami das Grundstück des Züchters nie verlassen hatte, verhielt sie sich erstaunlich ruhig im Auto. Wir machten noch einen kurzen Stop bei meinem damaligen Freund, um Pebbles seinem Siamkater „Cobra“ vorzustellen (aber er war wie immer zu übervorsichtig um die beiden zusammen zu lassen …) und dann ging‘s ab nach Hause.

Hier angekommen hatte Pebbles nur noch eines im Sinn – schlafen! Und zwar gaaanz lange. Nami musste natürlich erst einmal alles untersuchen. Schließlich gab es hier so viele Sachen die sie noch nie im Leben gesehen hatte. Innerhalb der ersten Wochen hat uns die Kleine die halbe Wohnung zerlegt: Das Sofa (Kunstleder), Teppische, Fernbedienungen, und und und … Zu meinem Erstaunen ging sie aber von Anfang an auf‘s Katzenklo (obwohl sie das vorher auch noch nicht kannte).

Zwischen den beiden Nasen gab es in den ersten Wochen auch öfters mal Krach. Das war eigentlich meine größte Sorge: Was ist wenn die beiden sich nicht verstehen? Beim Züchter klappte das zwar prima, aber das war auch nicht Pebbles‘ Revier. Glücklicherweise legte sich aber auch das recht schnell. Nami durfte mit im Käfig schlafen, sie durfte aus Pebbles Napf essen und schon bald sah man die beiden kuschelnder Weise in der Hängematte liegen.

[to be continued ...]

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